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Nachhaltige Landwirtschaft

Eine Ebene höher

Der Artikel 39 des Vertrages zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (1957) sieht unter anderem folgende Ziele der gemeinsamen Agrarpolitik vor:

  • die Produktivität der Landwirtschaft steigern;

  • der landwirtschaftlichen Bevölkerung eine angemessene Lebenshaltung gewährleisten;

  • für die Nahrungsmittelversorgung der Verbraucher zu angemessenen Preisen Sorge zu tragen.

Um diese Ziele zu erreichen, wurde eine gemeinsame Organisation der Agrarmärkte geschaffen. Auf diese Weise gelang es das landwirtschaftliche Produktionsvolumen jährlich um 2 % zu steigern, bei einem durchschnittlichen Anstieg des Verbrauchs um 1,2 % pro Jahr konnte der Nettoselbstversorgungsgrad innerhalb der EU demnach im Jahre 1986 erreicht werden.

Neben der Produktionssicherung erlagen nun auch in der Landwirtschaft andere Werte an Bedeutung. Anlässlich der ersten Konferenz der Vereinten Nationen bezüglich Entwicklung und Umwelt in Rio im Juni 1992, hat sich die Politik eine nachhaltige Entwicklung als Ziel gesetzt, wobei:

Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, welche
die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, daß künftige
Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können
.

Gemäß dieser Verpflichtung wurde in Luxemburg bis zum Jahre 1999 der „Plan National pour un Développement Durable“ (PNDD) erarbeitet. Demnach sollen in der Landwirtschaft künftig folgende Ziele verfolgt werden:

  • Orientierung der Betriebe hin zu einer integrierten Landbewirtschaftung,

  • Förderung der biologischen Landwirtschaft,

  • Stärkung der Agrar-Umweltförderprogramme,

  • Ausbau der Vermarktung regionaler landwirtschaftlicher Produkte.

Die Dimension der Nachhaltigkeit zieht sich mittlerweile wie ein roter Faden durch sämtliche Abteilungen des SER:

Buchführung und Beratung:

  • Einführung neuer Beratungsinstrumente auf Basis der wirtschaftlichen Buchführung: Nährstoffbilanzen, ...

  • Initiator, Gründungsmitglied und Sekretariat der FILL (Fördergemeinschaft Integrierte Landbewirtschaftung Luxemburg).

Agrarstatistik:

  • Erarbeitung statistischer Kennzahlen als Basis für eine Reihe von Nachhaltigkeitsindikatoren.

Märkte und Absatz:

  • Umsetzung verschiedener, aufeinander aufbauender, Umweltprogramme: Ausgleichszulage, Landschaftspflegeprämie, Massnahmen im Rahmen der VO (EG) 1257/99 (ASTA). Schaffung einer speziellen ad hoc-Abteilung dazu.

  • Umsetzung der Cross-Compliance Kriterien im Rahmen der neuen Agrarreform.


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   Externe Links
  * Verordnung (EWG) Nr. 1257/99 des Rates vom 17. Mai 1999
  * Verordnung (EG) Nr. 445/2002 der Kommission vom 26. Februar 2002

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